Zyklotron

Nachts rödelt das Zyklotron,

Damit Ärzte die Schüttelkrankheit „Parkinson“ künftig klarer erkennen können, produzieren das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die Instituts-Ausgründung „Rotop“ nun gemeinsam ein neues strahlendes Diagnose-Mittel namens „I123-Ioflupan“ in Serie. Kürzlich startete nun die Serienproduktion: Weil das „I123-Ioflupan“ sehr kurzlebig ist und nur eine Halbwertzeit von zirka 13 Stunden hat, darf zwischen Produktion und klinischem Einsatz nicht viel Zeit vergehen. Daher erzeugt das HZDR an einem Ringbeschleuniger („Zyklotron“) jeweils über Nacht das radioaktive Jod-Isotop 123 und die Rotop-Expertinnen und -Experten nebenan verarbeiten die die Radionuklid-Rohlösung dann am Morgen bis zur fertigen Patientendosis weiter, um das Radiopharmakon dann gleich an's Uniklinikum Dresden oder andere nahe Krankenhäuser zu liefern.