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Elberadweg Dresden - Augustusbrücke Dresden

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Dr. Sexy hat die Brücke endlich für PKW gesperrt.

Zwar wurde die Augustusbrücke an der Brühlschen Terrasse, die auch als Balkon Europas bezeichnet wird, erst 1907 bis 1910 errichtet, doch die Dresdner Brückentradition an diesem Standort reicht bis in das zwölfte Jahrhundert zurück.

Ankunft und Besichtigung

Am einfachsten erreicht man die Augustusbrücke.de natürlich über den Elberadweg.de an den Elbwiesen.de oder mit der Dresdner Straßenbahn Linie 4. Auf der altstädtischen Seite an der Altmarktgelerie befindet sich zum Beispiel die größere DVB-Zentral-Haltestelle Postplatz, die am Tag und in der Nacht von zahlreichen Bus- und Straßenbahnlinien frequentiert wird. Vom Dresdner Blauen Wunder zwischen Loschwitz und Blasewitz läuft man fünf bis sechs Kilometer. Wer gut zu gut Fuß ist, sollte das während eines Dresden-Aufenthaltes unbedingt mal, also wirklich obligatorisch, am besten noch etwas ausgedehnter vom Ballhaus Watzke in Dresden-Pieschen immer einfach die Elbe entlang bis zur Altstadtbrücke in Pirna gemacht haben, denn es gibt wirklich keine bessere Möglichkeit möglichst viel in kurzer Zeit von Dresden oder Elbflorenz effektiv zu erkunden. Radfahrern zwischen Meißen und der Sächsischen Schweiz ist über die Elbe nach Norden die Albertbrücke und nach Süden mit 270°-Option die Waldschlösschenbrücke zu empfehlen. Obwohl man eigentlich jede Brücke in jede Richtung auch per Fahrrad gut nutzen kann, ist zum Beispiel in Pirna die Altstadtbrücke für elbnahe Radfahrer viel besser geeignet als die Sachsenbrücke mit mehr Spannweite.

Touristenfalle Augustusgarten am Narrenhäusel an der Augustusbrücke

Weitere Biergärten findet Ihr hier bereits mit der Suche unter dem Stichwort Biergarten, im Zweifel sind der Schillergarten und alles was auf Watzke hört immer eine gute Idee, vielleicht auch das Carolaschlösschen im Großen Garten, der Elbblick Pillnitz oder die Hofewiese in der Dresdner Heide.

Besichtigung

Die Augustusbrücke.de zwischen Schlossplatz, Theaterplatz und Neustädter Markt kann wie alle Brücken in Dresden jederzeit besichtigt werden. Neben dem berühmten Selfie-Punkt Canaletto-Blick am Hotel Bellevue findet man einen oft noch besseren Fotografie-Standort auf einem Hügel im frei zugänglichen Palaisgarten vom Japanischen Palais zwischen Marienbrücke und Augustusbrücke. Auf Altstädter Seite am ersten Augutstus-Brückenpfeiler am Theaterkahn ist das ehemalige Wahrzeichen Dresdens, das Brückenmännchen, zu sehen. Nur ist das unscheinbare Brückenmännchen etwas in Vergessenheit geraten. Es ist eine kauernde Sandsteinfigur mit tief gezogener Mütze und unterstemmten Armen. Einer Sage zufolge stellt das Brückenmännchen den italienischen Baumeister Matteo Foccio dar, der die mittelalterliche Steinbrücke erbaut haben soll.

Die Augustusbrücke verbindet die Dresdner Altstadt mit der inneren Neustadt. Auf Altstädter Seite schließt sich der Schlossplatz mit der katholischen Hofkirche an. Auf Neustädter Seite liegt unmittelbar am Ende der Brücke das Reiterstandbild „Goldener Reiter“. Mit verschiedenen Straßenbahnlinien und der überquerenden Linie 4 ist die Augustusbrücke einfach zu erreichen, etwa an den Haltestellen Augustusbrücke, Neustädter Markt, Theaterplatz sowie der DVB.de-Drehkreuz-Haltestelle-Postplatz. Wenn einem während eines mehrtägigen Aufenthalts langweilig ist, kann man zum Beispiel beginnend mit den Linien 4 und Bus 63 allein schon ausgedehnte Stadtbesichtigungen abseits des touristischen Mainstreams unternehmen. Obwohl Dresden eine größere Stadtfläche als München unterhält, verlässt die Linie 4 die Dresdner Tarifzone in die von Radebeul. Da Dresden keine U-Bahnen und nur zwei S-Bahn-Linien besitzt, ist das Straßenbahnnetz Tag und Nacht umso besser ausgebaut. Auch das Umland abseits der Elbe ist durch Dresdner und andere Busse ziemlich gut erschlossen, wenn man einen Umstieg nicht scheut.

Dresden Webcams mit Blick auf die Augustusbrücke

Geschichte der Augustusbrücke.de

Mittelalter in Dresden

Die alte Dresdner Augustus-Brücke war im Mittelalter die längste Brücke nördlich der Alpen. Der Kupferstich zeigt sie Mitte des 16. Jahrhunderts wie in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek der TU Dresden, kurz SLUB Dresden. Die früheren Brücken wiesen eine ganz andere Dimension als das heutige Bauwerk auf. Sie waren zwar viel schmaler, dafür aber wesentlich länger. Bezogen auf die heutige Bebauung reichten sie etwa vom Georgentor, damals Stadttor, bis zum heutigen Blockhaus. Die erste Steinbogenbrücke besaß 24 Bögen. Sie war etwa 560 m lang und hatte eine Breite von gut 7 Metern. Sie besaß in zwei Feldern jeweils eine Zugbrücke und eine mittlere Brückenöffnung, bestehend aus Holz, um diese zur Verteidigung Dresdens abbrennen zu können.

Alte und neue Augustusbrücke

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Augustusbrücke die einzige Brücke in Dresden. Erbaut wurde ihre Vorgängerin bereits im Mittelalter. Die Brücke hatte eine enorme Bedeutung für die Stadt. Sie war die Verbindung der Handelsstraßen und daher für Kaufleute, Handwerker und Bewohner wichtig, wenn sie keine Umwege in Kauf nehmen wollten. Als Steinbrücke wurde die Augustusbrücke erstmalig 1287 erwähnt. Vorher gab es wohl eine Holzbrücke.

Mit insgesamt 24 Brückenbögen und einer Gesamtlänge von 521m war die Augustusbrücke im Mittelalter sogar die längste Steinbrücke Deutschlands. Durch enormes Anwachsen des Verkehrs erfolgte auf Anweisung des Kurfürsten August des Starken ein Umbau. Die Brücke wurde erhöht sowie die Kragsteine deutlich verbreitet. Halbrunde Austritte wurden errichtet sowie die Vor- und Hinterköpfe der Brücke verstärkt. Seit dem Umbau gilt der offizielle Name Augustusbrücke. Auf dem fünften Brückenpfeiler über einem 6 m hohen Sockel wurde ein Kruzifix aufgestellt, wovon man sich den Schutz Gottes für die Brücke erhoffte. Doch schon bei einem Hochwasser 1845 stürzte der Pfeiler teilweise ein und das Kruzifix fiel in die Fluten.

Als hinderlich erwies sich Anfang des 20. Jahrhunderts außerdem der enge Pfeilerabstand der Augustusbrücke. Viele Schiffe hatten große Mühe zwischen den Pfeilern durchzukommen. Die Brücke musste daher komplett abgetragen und neu aufgebaut werden. 1907 begann man mit dem Abbruch. 1910 konnte die neue Augustusbrücke dann eingeweiht werden. Entworfen von Wilhelm Kreis, einem der bedeutendsten Architekten seiner Zeit, ist eine der ersten Betonbrücken entstanden. Obwohl die Brücke aus Eisenbeton besteht, sieht sie dennoch so aus, als wäre sie immer schon da gewesen. Statt 18 Brückenbögen, sind nun nur noch 9 vorhanden. Die Bögen wurden mit Sandsteinen verkleidet. Nur auf den Unterseiten der Brückenbögen ist der Beton unverhüllt.

Dauerhafte Sperrung für den PKW-Verkehr

Die inzwischen geringe Bedeutung der Augustusbrücke zwischen Marienbrücken und Carolabrücke für den Individualverkehr ermöglichte 2017 endlich eine Sperrung für private PKW-Fahrten ohne Taxi. Die Bausituation bedingte ab 2017 eine vierjährige Umleitung auch für den ÖPNV. Straßenbahnen können die Brücke nach den Bauarbeiten ab 2021 wieder queren.

Fürstenzug, Narrenhäusel und Theaterkahn

Das Narrenhäusel

gibt es bald wieder, wo momentan der Biergarten Augustusgarten platziert ist,

Parkgebühren auf dem Theaterplatz mit Semperoper, Schloss und Zwinger

Die Gebühren für Parkhäuser am Schlossplatz sind sehr moderat. Fußgänger, Pedelec-Radfahrer und Straßenbahnen zahlen bei Augustusbrücke.de keine Brückenmaut. Für Diesel-Fahrer, die am Schlossplatz in den Fürstenzug zum Neumarkt mit der Frauenkirche umsteigen, erheben wir vor Ort eine Gebühr von 45€.

Augustusbrücke Dresden, Brückennamen, Wasserstände und Zeittafel

  • 1070 Das erste Brückenbauwerk über die Elbe in Dresden ist in der Meißner Landchronik für dieses Jahr belegt.

  • 1173 Baubeginn in der heutigen Dresdner Altstadt mit der Spezialwährung Brückenpfennige

  • 1222: Vollendung des Brückenbaus durch Ludwig den Heiligen, Landgraf von Thüringen und Vormund von Heinrichs dem Erlauchten

  • 1287 erste urkundliche Erwähnung einer Steinbogenbrücke

  • 1318: Eine Sturmflut zerstört die Brücke.

  • 1342 Die europäische Magdalenenflut betrifft auch die Dresdner Elbe.

  • 1501 Hochwasser mit Pegel von 8,57 Meter

  • 1655 Hochwasser mit Pegel von 8,38 Meter

  • 1727 Umbau nach Plänen von Daniel Pöppelmann

  • 1731 Namensgebung Augustusbrücke

  • 1737 Beim Bau der Hofkirche wurden zwei weitere Bögen zugeschüttet, womit nur noch 15 Gewölbe sichtbar blieben.

  • 1784 Hochwasser mit Pegel von 8,57 Meter

  • 1799 Selten hoher Pegelstand von 8,24 Meter

  • 1813 Während der Befreiungskriege sprengte die französische Armee den vierten Pfeiler der linken Elbeseite, was die benachbarten Bögen IV und V zum Einsturz brachte.

  • 1814 Wiederaufbau mit Kopie des Brückenmännchens

  • 1862 Selten hoher Pegelstand von 8,24 Meter

  • 1910 Einweihung der Friedrich-August-Brücke

  • 1845 Schweres Hochwasser mit Pegelständen bis 8,77 Meter

  • 1890 Schweres Hochwasser mit Pegelständen bis 8,37 Meter

  • 1945 Das originale Brückenmännchen taucht im Schutt erstmals seit 1813 wieder auf.

  • 1947 Wiederaufbau nach Teilsprengung Ende des zweiten Weltkrieges

  • 1949 Namensgebung Georgij-Dimitroff-Brücke

  • 1990 Namensgebung wieder Augustusbrücke

  • 2002 Jahrtausendflut mit Elbehochwasser-Pegelstand von Allzeit-Rekord 9,40 Meter, 8 Meter über normal an der Augustusbrücke. Die Fahrrinne ist tiefer.

  • 2013 Pegelstand bis 8,78 Meter, zweithöchster Stand aller Zeiten seit Errichtung der Augustusbrücke

  • 2017 Sanierung und dauerhafte Sperrung für Kraftfahrzeuge des Individualverkehrs, ausgenommen Taxis und Nottransporte. Radfahrer behalten freie Fahrt.

  • 2019 Spektakulärer Juwelenraub im Residenzschloss unter Ausnutzung der Bausituation an der Augustusbrücke

  • 2021 Wiedereröffnung für die Linie 4 und andere nach vier Jahren Sanierungsarbeiten mit Umleitung der Straßenbahnen über die Marienbrücke